13.7.07

Das DHM in der Kritik

Das Portal Zeitgeschichte online hält einen neuen Service bereit: Ausstellungsrezensionen zur Dauerausstellung des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Zusammengestellt wurden die Artikel von Jan-Holger Kirsch und Irmgard Zündorf, die die Eröffnung der Dauerausstellung nicht als Endpunkt einer Kontroverse verstanden wissen wollen, sondern als "Zwischenstation für die Beschäftigung mit (Zeit-)Geschichte im Museum". Die Rezensionen wie zum Beispiel von Jürgen Kocka oder Olaf Hartung können alle als PDF heruntergeladen werden. Auch dem DHM wurde die Möglichkeit gegeben, Stellung zu beziehen: Burkhart Assmus, zuständig für den Ausstellungsbereich Nationalsozialismus, gibt über die Genese der Dauerausstellung Auskunft. Wer noch keine Gelegenheit hatte, die Dauerausstellung zu besuchen, kann sich auf den Seiten des DHM die Panorama-Bilder ansehen. Hier schon einmal ein Bild aus meiner Kamera aus der Abteilung "Nationalsozialismus".

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4.10.06

Was ist das? Die Auflösung


Eine Tondusche, von unten aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch, Herr Borchert!
Aufgenommen im Deutschen Historischen Museum - in dem ich bestimmt 20 solcher Klangduschen gezählt habe. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie es eigentlich nicht sein sollte: Leider hängen die Klangduschen so hoch, dass in den Räumlichkeiten der Dauerausstellung (Abt. Weimarer Zeit bis Gegenwart) ein grauenvoller Klangwirrwarr herrscht. Und wenn dazu wie hier auf dem Bild noch viele Duschen nebeneinander hängen, hört man gar nichts mehr. Eine andere Frage ist die der Ästhetik: Vielleicht fällt es auf dem Foto nicht so auf, aber diese Duschen wirken, mit Verlaub gesagt, sehr hässlich und geschmacklos. So gesehen passen sie aber wiederum zur Ausstellungsarchitektur der Etage, die sich durch Langeweile und Behäbigkeit selber disqualifiziert.

Zum Nachlesen auf dem Museumsblog: Erfahrungen mit Klängen im Museum, von Thomas Rößler.

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